Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Kai Wulff | Marketing
Stand: Mai 2026
1. Anbieter
Kai Wulff | Marketing
Inhaber: Kai Wulff
Landsberger Straße 333E
80687 München
E-Mail: info@kaiwulff.de
2. Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Kai Wulff | Marketing (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über Hosting-, Domain-, Web-Management- und kreative Dienstleistungen, die über den Online-Shop unter www.kaiwulff.de angeboten werden.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
3. Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter erbringt Hosting- und Web-Management-Dienstleistungen sowie ergänzende kreative und technische Dienstleistungen im Zusammenhang mit Websites. Alle Leistungen sind digitale Dienstleistungen – ein Versand physischer Waren findet nicht statt.
(2) Hosting-Leistungen umfassen insbesondere:
- Bereitstellung von Webspace auf leistungsstarken Servern
- Betrieb und Wartung der Serverumgebung
- Einspielen technischer Updates auf Serverebene
- SSL-Zertifikat (HTTPS)
- Technische Grundsicherheit des Hostings
- Domainbereitstellung bzw. -verwaltung (sofern Bestandteil des gebuchten Pakets)
(3) Web-Management-Leistungen umfassen insbesondere:
- Bereitstellung und Lizenzierung von Software-Plugins (z. B. WooCommerce Subscriptions, Germanized für WooCommerce)
- Technische Migration und Umzug bestehender Websites
- DNS-Verwaltung und Domain-Konfiguration
(4) Darüber hinaus kann der Anbieter folgende Leistungen erbringen:
- Erstellung und Gestaltung von Websites
- Erstellung und Bearbeitung von Bildern und Grafiken
- Strukturelle und inhaltliche Aufbereitung von Webseiten
- Technische Umsetzung einfacher Webprojekte
- Bereitstellung und Konfiguration eines individuell trainierten KI-Agenten zur Unterstützung bei der Content-Erstellung („KI-Agent für Content“)
(5) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Produktbeschreibung im Online-Shop.
(6) Nicht Bestandteil der Leistungen sind insbesondere:
- Betreuung von Content-Management-Systemen (z. B. WordPress), sofern nicht ausdrücklich vereinbart
- Plugin-Installationen oder -Updates, sofern nicht ausdrücklich Bestandteil des gebuchten Pakets
- Laufende inhaltliche Pflege von Websites
- Rechtliche Prüfung von Inhalten (z. B. DSGVO, Impressum, Cookie-Banner)
- Individuelle IT- oder Supportleistungen, sofern nicht ausdrücklich vereinbart
4. Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Leistungen im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
(2) Der Kunde gibt durch Klicken des Buttons „Zahlungspflichtig bestellen“ ein verbindliches Angebot ab.
(3) Der Vertrag kommt erst durch Annahme der Bestellung durch den Anbieter zustande, in der Regel durch Zusendung einer Bestellbestätigung per E-Mail.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro und als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (derzeit 19 %).
(2) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden (z. B. PayPal).
(3) Bei wiederkehrenden Abonnements wird die Zahlung automatisch zum jeweiligen Fälligkeitstermin eingezogen.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Leistungen einzuschränken oder vorübergehend auszusetzen, bis die ausstehende Zahlung beglichen ist.
6. Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Die Vertragslaufzeit und der Abrechnungszeitraum eines Abonnements ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Online-Shop. Es werden insbesondere folgende Vertragsmodelle angeboten:
- Monatliche Abonnements (z. B. KI-Agent für Content): Mindestlaufzeit von einem Monat. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht mit einer Frist von einer Woche zum Laufzeitende gekündigt wird.
- Jährliche Abonnements (z. B. Hosting-Pakete, Domain-Verwaltung, Plugin-Lizenzen): Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Laufzeitende gekündigt wird.
(2) Maßgeblich für die Laufzeit, den Abrechnungszeitraum und die Kündigungsfrist ist stets die im jeweiligen Produkt im Online-Shop ausgewiesene Angabe.
(3) Die Kündigung kann in Textform (z. B. per E-Mail an info@kaiwulff.de) oder über das Kundenkonto im Online-Shop erfolgen.
(4) Einmalige Dienstleistungen (z. B. Domain-Umzug, einmalige Web-Erstellung) enden mit Erbringung der vereinbarten Leistung.
(5) Bei Verbraucherverträgen mit automatischer Verlängerung gelten ergänzend die gesetzlichen Vorgaben des § 309 Nr. 9 BGB in der jeweils geltenden Fassung. Maximale Mindestlaufzeit, Verlängerungszeitraum und Kündigungsfrist werden in jedem Fall im gesetzlich zulässigen Rahmen gehalten.
(6) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Hosting-Dienste.
(2) Eine jederzeitige, unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird ausdrücklich nicht geschuldet.
(3) Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates oder technische Störungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Der Anbieter wird solche Arbeiten nach Möglichkeit vorab ankündigen.
8. Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist allein verantwortlich für:
- Sämtliche Inhalte seiner Website
- Die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte
- Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (insbesondere DSGVO, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht)
(2) Der Kunde ist verpflichtet, keine rechtswidrigen Inhalte bereitzustellen oder verbreiten zu lassen.
(3) Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(4) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde haftet für die Nutzung seiner Zugangsdaten durch Dritte.
9. Haftung
(1) Der Anbieter haftet uneingeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
10. Haftung für Ausfälle und technische Störungen
(1) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Ausfälle, die verursacht werden durch:
- Internetstörungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters
- Serverprobleme bei Drittanbietern
- Höhere Gewalt
- Angekündigte Wartungsarbeiten
- Sicherheitsvorfälle (z. B. Hackerangriffe)
(2) Es besteht kein Anspruch auf Schadensersatz aufgrund von Nichterreichbarkeit der Website, Datenverlust, Umsatzausfällen oder entgangenem Gewinn, soweit nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln des Anbieters vorliegt.
11. Haftung für erstellte Websites, Inhalte und kreative Leistungen
Inhaltliche Verantwortung des Kunden
(1) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit, rechtliche Zulässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit von Inhalten, die im Auftrag des Kunden erstellt, bearbeitet, übersetzt, eingepflegt oder auf von ihm betreuten Websites bereitgestellt werden. Dies gilt insbesondere für Texte, Bilder, Grafiken, Videos, Produkt- und Preisangaben, rechtliche Texte (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Widerrufsbelehrung), Kennzeichnungen sowie Cookie- und Consent-Hinweise.
(2) Sämtliche vom Anbieter erstellten oder bereitgestellten Inhalte, Designs, Layouts, Texte, Bilder und Funktionen werden dem Kunden vor Veröffentlichung zur Prüfung und Freigabe vorgelegt. Die Freigabe erfolgt in Textform (z. B. per E-Mail) oder durch Veröffentlichungsfreigabe im Kundenkonto bzw. im Projektmanagementsystem. Eine Inbetriebnahme, Veröffentlichung oder fortgesetzte Nutzung durch den Kunden gilt ebenfalls als Freigabe.
(3) Mit der Freigabe bestätigt der Kunde verbindlich, dass die Inhalte rechtlich zulässig sind, keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Leistungsschutz-, Marken-, Design-, Namens- und Persönlichkeitsrechte) verletzen, nicht gegen wettbewerbs-, kennzeichnungs-, jugendschutz- oder datenschutzrechtliche Vorschriften verstoßen und für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet sind. Ab dem Zeitpunkt der Freigabe trägt der Kunde die alleinige inhaltliche und rechtliche Verantwortung.
(4) Eine rechtliche Prüfung der Inhalte (insbesondere im Hinblick auf DSGVO, TTDSG/TDDDG, UWG, MarkenG, UrhG, HWG, LMIV, BFSG oder sonstige Vorschriften) ist nicht Bestandteil der Leistungen des Anbieters und findet ausdrücklich nicht statt. Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung. Eine rechtliche Prüfung obliegt ausschließlich dem Kunden bzw. einem von ihm beauftragten Rechtsanwalt.
Bild-, Marken- und Materialrechte
(5) Stellt der Kunde Bilder, Grafiken, Logos, Schriften, Videos, Audio, Texte, Markenzeichen oder sonstige Materialien zur Verwendung bereit, sichert er zu, über sämtliche hierfür erforderlichen Nutzungs-, Verwertungs-, Bearbeitungs- und Veröffentlichungsrechte zu verfügen oder diese rechtswirksam einholen zu können. Eine Prüfung der Rechtekette durch den Anbieter findet nicht statt.
(6) Recherchiert oder beschafft der Anbieter im Auftrag des Kunden Bilder, Stockmaterial, Schriften, Icons oder sonstige Drittinhalte (z. B. aus Stock-Datenbanken, KI-Bildgeneratoren oder offen lizenzierten Quellen), erfolgt dies ausschließlich nach bestem Wissen auf Grundlage der vom jeweiligen Anbieter zum Zeitpunkt der Recherche bereitgestellten Lizenzinformationen. Eine Garantie für die rechtliche Verwendbarkeit, den Fortbestand der Lizenz, den korrekten Bildnachweis oder die zulässige kommerzielle Nutzung übernimmt der Anbieter nicht. Der Kunde ist verpflichtet, vor Veröffentlichung die Lizenzbedingungen eigenverantwortlich zu prüfen und – soweit erforderlich – Bildnachweise, Quellenangaben und Lizenzbelege zu führen.
Datenschutz, Cookies und gesetzliche Pflichthinweise
(7) Die datenschutzkonforme Ausgestaltung einer im Auftrag des Kunden erstellten oder betreuten Website (insbesondere DSGVO, TTDSG/TDDDG, Cookie-Consent, Datenschutzerklärung, Verarbeitungsverzeichnis, Auftragsverarbeitungsverträge mit Drittanbietern, Tracking- und Analysetools, Marketing-Pixel, Newsletter-Anmeldungen, Kontaktformulare) liegt in der Verantwortung des Kunden als datenschutzrechtlich Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Eine entsprechende Konfiguration oder Prüfung erfolgt nur, wenn sie ausdrücklich und schriftlich als gesonderte Leistung beauftragt wurde.
(8) Ebenso liegt die inhaltliche Korrektheit und Vollständigkeit von Pflichtangaben (z. B. Impressum, Widerrufsbelehrung, AGB, Grundpreis- und Versandkostenangaben, Garantie- und Gewährleistungshinweise, Hinweise nach Lebensmittel-, Heilmittel- oder Finanzdienstleistungsrecht) ausschließlich beim Kunden.
Barrierefreiheit (BFSG)
(9) Die Herstellung der Barrierefreiheit nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und der hierzu erlassenen Verordnungen ist nicht Bestandteil der standardmäßig angebotenen Leistungen. Eine barrierefreie Umsetzung erfolgt nur dann, wenn sie ausdrücklich, schriftlich und gegen gesonderte Vergütung beauftragt und vereinbart wurde. Die Verantwortung für die Einhaltung des BFSG sowie für Aufbau, Pflege und Aktualisierung etwaiger Barrierefreiheitserklärungen liegt beim Kunden.
Technische Funktionsfähigkeit
(10) Der Anbieter erstellt Websites nach dem zum Zeitpunkt der Leistungserbringung üblichen Stand der Technik und auf Basis gängiger Browser, Geräte und Bildschirmauflösungen. Eine fehlerfreie Darstellung oder Funktion in jeder Browser-, Betriebssystem-, Geräte-, Plugin- oder Software-Version sowie eine Pixelidentität über alle Endgeräte hinweg wird ausdrücklich nicht geschuldet.
(11) Websites des Kunden basieren regelmäßig auf Software, Themes, Plugins, Schriftarten, Schnittstellen und Diensten von Drittanbietern (z. B. WordPress, WooCommerce, Plugin- und Theme-Hersteller, Zahlungsdienstleister, Versanddienstleister, KI- und Analyse-Anbieter). Der Anbieter haftet nicht für Funktionsstörungen, Sicherheitslücken, Kompatibilitätsprobleme, Lizenzänderungen, Preisanpassungen, Einstellungen oder Ausfälle solcher Drittanbieter sowie für deren Folgen.
(12) Werden Inhalte, Konfigurationen, Plugins, Themes, Server- oder DNS-Einstellungen nach Abnahme bzw. Freigabe vom Kunden selbst oder von Dritten geändert, ergänzt, gelöscht oder aktualisiert, übernimmt der Anbieter keine Haftung für daraus resultierende Fehler, Ausfälle, Sicherheitslücken, Datenverluste oder Rechtsverstöße. Dies gilt insbesondere, wenn vom Anbieter empfohlene Updates, Sicherheitsmaßnahmen, Backups oder Konfigurationsempfehlungen nicht oder verzögert umgesetzt wurden.
Keine Erfolgshaftung
(13) Der Anbieter schuldet ausschließlich die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen oder messbaren Erfolg. Eine Haftung oder Garantie für einen bestimmten Geschäftserfolg, ein bestimmtes Suchmaschinen-Ranking, einen bestimmten Traffic, eine bestimmte Conversion-Rate, eine bestimmte Wahrnehmung am Markt oder ein bestimmtes Image wird ausdrücklich nicht übernommen.
Mittelbare Schäden, Abmahnungen, Bußgelder
(14) Eine Haftung des Anbieters für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Umsatzausfälle, Reputationsschäden, Datenverluste oder den Aufwand für deren Wiederherstellung ist – außer in den Fällen des § 9 Abs. 1 – ausgeschlossen.
(15) Der Anbieter haftet insbesondere nicht für Abmahnkosten, Bußgelder, Vertragsstrafen, Schadensersatzforderungen Dritter, behördliche Verfahrenskosten oder Rechtsverfolgungskosten, die im Zusammenhang mit vom Kunden freigegebenen oder eigenverantwortlich verwendeten Inhalten, Konfigurationen, rechtlichen Texten oder Drittinhalten entstehen. Insoweit gilt ergänzend die Freistellungspflicht des Kunden gemäß § 15.
12. KI-gestützte Leistungen / KI-Agent für Content
(1) Sofern der Anbieter Leistungen unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erbringt – insbesondere im Rahmen des Produkts „KI-Agent für Content“ – gelten ergänzend die nachfolgenden Bestimmungen.
(2) Der KI-Agent stellt ein technisches Werkzeug zur Unterstützung der Content-Erstellung dar. Er wird auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen (z. B. Stil, Tonalität, Bildsprache, Markenrichtlinien) konfiguriert und nutzt dafür Modelle und Dienste von Drittanbietern.
(3) Keine Gewähr für KI-Ergebnisse: Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit, rechtliche Zulässigkeit, Aktualität, Verwendbarkeit oder Mängelfreiheit der durch den KI-Agenten erzeugten Inhalte (z. B. Texte, Bilder, Vorschläge, Ideen). KI-Systeme können fehlerhafte, irreführende, voreingenommene oder rechtlich problematische Ergebnisse liefern.
(4) Verantwortung des Kunden: Sämtliche durch den KI-Agenten erzeugten Inhalte gelten als Vorschläge. Die inhaltliche, rechtliche und tatsächliche Verantwortung für die Verwendung, Veröffentlichung und Verbreitung dieser Inhalte liegt ausschließlich beim Kunden als Betreiber bzw. Inhaber der jeweiligen Website oder des jeweiligen Mediums.
(5) Prüfungs- und Freigabepflicht: Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche vom KI-Agenten erzeugten Inhalte vor einer Veröffentlichung oder sonstigen Verwendung sorgfältig zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf inhaltliche Richtigkeit, Markengerechtigkeit, Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte Dritter sowie auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (insbesondere DSGVO, Wettbewerbsrecht, Kennzeichnungspflichten und ggf. KI-Kennzeichnungspflichten nach EU-AI-Act). Die Veröffentlichung KI-generierter Inhalte erfolgt ausschließlich nach ausdrücklicher Freigabe durch den Kunden.
(6) Keine Rechtsberatung: Der Anbieter erbringt im Rahmen KI-gestützter Leistungen keine Rechtsberatung und keine rechtliche Prüfung der erzeugten Inhalte.
(7) Drittanbieter-Modelle und Verfügbarkeit: Die Funktionsweise des KI-Agenten kann von Diensten Dritter (z. B. KI-Modellanbietern) abhängen. Änderungen, Einschränkungen, Preisanpassungen oder Ausfälle dieser Drittanbieterdienste können die Verfügbarkeit oder Qualität der Leistung beeinflussen. Der Anbieter wird sich um eine angemessene Servicequalität bemühen, übernimmt jedoch keine Haftung für Einschränkungen, die auf Drittanbieter zurückzuführen sind.
(8) Datenverarbeitung: Bei der Nutzung des KI-Agenten können personenbezogene Daten oder unternehmensbezogene Inhalte an Dienste Dritter übermittelt werden. Der Kunde ist verpflichtet, sicherzustellen, dass er zur Übermittlung dieser Daten berechtigt ist und ggf. erforderliche Einwilligungen Dritter eingeholt hat. Details zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung sowie ggf. einer separaten Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
(9) Nutzungsrechte: Soweit die durch den KI-Agenten erzeugten Inhalte schutzfähig sind, räumt der Anbieter dem Kunden ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht zur Verwendung im Rahmen seines Geschäftsbetriebs ein. Eine Übertragung an Dritte oder eine kommerzielle Weitervermarktung der Inhalte als solche bedarf der gesonderten Vereinbarung. Der Anbieter weist darauf hin, dass an rein KI-generierten Ergebnissen nach derzeitiger Rechtslage in der Regel kein eigener urheberrechtlicher Schutz besteht.
(10) Freistellung: Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Veröffentlichung, Verbreitung oder sonstigen Verwendung KI-generierter Inhalte resultieren, sofern diese durch den Kunden freigegeben oder eigenständig genutzt wurden. Dies umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.
13. Haftung bei Sicherheitsvorfällen
(1) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die entstehen durch Hackerangriffe, unbefugte Zugriffe, Manipulation von Inhalten, Malware oder sonstige Sicherheitsvorfälle.
(2) Dies gilt auch für daraus resultierende rechtliche Folgen oder Datenschutzverletzungen.
14. Datensicherheit
(1) Der Anbieter trifft angemessene technische Maßnahmen zum Schutz der Infrastruktur.
(2) Eine vollständige Sicherheit kann jedoch nicht garantiert werden.
(3) Der Kunde bleibt für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.
15. Freistellung
(1) Der Kunde stellt den Anbieter, dessen gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und beauftragte Dienstleister von sämtlichen Ansprüchen Dritter – einschließlich behördlicher Maßnahmen und Bußgelder – auf erstes Anfordern frei, die im Zusammenhang stehen mit:
- vom Kunden bereitgestellten, eingepflegten, freigegebenen, veröffentlichten oder nach Abnahme geänderten Inhalten, Bildern, Texten, Daten oder Konfigurationen;
- Verletzungen von Urheber-, Leistungsschutz-, Marken-, Design-, Namens- oder Persönlichkeitsrechten Dritter;
- Verstößen gegen das Datenschutzrecht (insbesondere DSGVO, BDSG, TTDSG/TDDDG), einschließlich Bußgeldern, behördlichen Anordnungen und Schadensersatzansprüchen Betroffener;
- Verstößen gegen das Wettbewerbs-, Kennzeichnungs-, Lebensmittel-, Heilmittel-, Finanzdienstleistungs-, Jugendschutz- oder Telemedienrecht;
- Verstößen gegen das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und die hierzu erlassenen Verordnungen, soweit eine barrierefreie Umsetzung nicht ausdrücklich und gegen gesonderte Vergütung beauftragt wurde;
- rechtswidrigen, irreführenden, unvollständigen oder fehlerhaften Angaben auf der Website (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, Preise, Lieferzeiten, Garantien, Pflichtinformationen);
- der Verwendung KI-generierter Inhalte gemäß § 12;
- der Verwendung von vom Kunden bereitgestellten oder im Auftrag des Kunden recherchierten Bild-, Stock-, Schrift- oder sonstigen Drittmaterialien;
- Änderungen, die nach Abnahme bzw. Freigabe durch den Kunden selbst oder durch Dritte an Inhalten, Konfigurationen, Plugins, Themes, Server- oder DNS-Einstellungen vorgenommen wurden.
(2) Die Freistellung umfasst sämtliche hieraus resultierenden Schäden, Aufwendungen und Kosten, einschließlich – aber nicht beschränkt auf – Abmahn-, Anwalts-, Gerichts-, Sachverständigen-, Bußgeld- und sonstigen angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Sie umfasst auch Kosten der außergerichtlichen Anspruchsabwehr, etwa für Schutzschriften, Gegenabmahnungen oder Stellungnahmen.
(3) Der Anbieter wird den Kunden über die Inanspruchnahme unverzüglich informieren und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Der Kunde ist berechtigt und auf Verlangen des Anbieters verpflichtet, die Rechtsverteidigung in Abstimmung mit dem Anbieter zu führen oder einen geeigneten Rechtsbeistand zu beauftragen. Ein Anerkenntnis oder Vergleich seitens des Anbieters bedarf der Zustimmung des Kunden, soweit dies dem Anbieter zumutbar ist.
(4) Die Freistellungspflicht entfällt, soweit der Kunde nachweist, dass er die zugrundeliegende Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat und sie auch nicht auf seinen Vorgaben, Materialien, Freigaben oder Eingriffen beruht.
16. Widerrufsrecht
(1) Das gesetzliche Widerrufsrecht richtet sich nach den Bestimmungen in der separaten Widerrufsbelehrung.
(2) Da es sich bei den angebotenen Leistungen um digitale Dienstleistungen handelt, kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt, und der Kunde bestätigt, dass er Kenntnis davon hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert.
17. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist München, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.
